News / 01.07.2015

Griechenland-Krise: Österreichs Risiko ist beschränkt

Panikmache der FPÖ entbehrt jeder Grundlage

ÖVP-Finanzsprecher Andreas Zakostelsky bezeichnet die möglichen Auswirkungen der griechischen Finanzkrise auf Österreich als "unangenehm aber überschaubar und jedenfalls eingeschränkt".

Zakostelsky hält es für sehr unwahrscheinlich, dass für Österreich Verluste in Milliardenhöhe in Aussicht stehen, wie heute von Seiten der FPÖ behauptet. "Die Freiheitlichen kennen sich entweder sachlich nicht aus, oder sie verbreiten bewusst die Unwahrheit, um die Bevölkerung zu beunruhigen." Tatsächlich gebe es in Österreich aber keinerlei Grund für diese panischen FPÖ-Aussagen.

Österreich habe gegenüber Griechenland einen bilateralen Kredit über 1,6 Milliarden Euro laufen, so Zakostelsky. Dieser Kredit habe einen langen Rückzahlungszeitraum, den man auch "schieben" könnte und auch die Zinsen für diesen Kredit seien bisher pünktlich bezahlt worden.

Weitere Verpflichtungen Österreichs seien reine Garantieleistungen, die hauptsächlich gegenüber dem EFSF-Fonds - dem Euro-Rettungsschirm - bestünden. "Dieser Fonds wird sicherlich nicht insolvent werden, daher werden die Garantien nicht schlagend werden", so ÖVP-Finanzsprecher Zakostelsky.

(Presseaussendung)