News / 24.06.2014

Geordneter und rascher Abbau der Hypo-Vermögenswerte hat Priorität

Lösung wurde innerhalb kürzester Zeit herbeigeführt - Heute Finanzausschuss zum Sondergesetz Hypo

Ein geordneter und rascher Abbau der Vermögenswerte der Hypo hat höchste Priorität. Heute wird im Finanzausschuss der Grundstein geschaffen, die Hypo Alpe Adria Bank in Form einer Abbaueinheit fortzuführen, stellt ÖVP-Finanzsprecher Abg. Mag. Andreas Zakostelsky fest.

"Das Finanzministerium hat unter der Leitung von Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger innerhalb kürzester Zeit eine Lösung herbeigeführt. Der Unternehmensgegenstand der Hypo wandelt sich konkret von einem Voll-Kreditinstitut mit regionaler internationaler Ausrichtung zu einem Abbauinstitut, das seine Vermögenswerte langfristig und geordnet abbauend verwaltet", so der ÖVP-Finanzsprecher weiter. Dadurch werden die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler entlastet.

Seit der Notverstaatlichung der Hypo im Dezember 2009 habe die Republik Österreich Maßnahmen zur Unterstützung der Kapital- und Liquiditätsausstattung gesetzt, die aber nicht zu einer ausreichenden Sanierung geführt hätten, erläuterte der ÖVP-Abgeordnete. "Ohne diese Maßnahmen, die sich bereits auf mehr als fünf Milliarden Euro belaufen, wäre die Hypo nicht überlebensfähig und in ihrem Bestand gefährdet gewesen. Eine Insolvenz hätte jedoch nicht nur für die österreichische Volkswirtschaft, das Land Kärnten und andere öffentliche Interessen unabsehbare Auswirkungen gehabt, sondern in besonderem Ausmaß die Ansprüche sämtlicher Gläubiger der Hypo massiv getroffen. Die Glaubwürdigkeit an der Handlungsfähigkeit Österreichs hätte massiv gelitten", begründet Zakostelsky die Fortführung der Hypo mit dem neuen Ziel des Portfolioabbaus.

(Presseaussendung)